Jugendaustausch im Pays des Essarts - pv-nks

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Jugendaustausch im Pays des Essarts

Berichte > 2016
Am frühen Samstagmorgen des 13.8.2016 ging es los für eine Gruppe von 17 Jugendlichen und Begleitern zum Austausch in unsere französische Partnerschaftsgemeinde dem Pays des Essarts.
Chauffiert wurden wir in einem großen ADAC Bus der Fa. Willms von Herrn Wirges.
Nach einer langen, aber angenehmen Fahrt wurden wir am Abend herzlich empfangen von dem Vorsitzenden Freddy Carcaud und Jocelyn Quemener, sowie den Gastfamilien. Es gab eine kleine Erfrischung und anschließend wurden die Jugendlichen den Familien zugeteilt.

Den Sonntag verbrachten alle jeweils in der Familie und zur Freude einzelner unternahmen auch mehrere Familien gemeinsame Ausflüge, zumeist an das nahe gelegene Meer und die Strände.

Am Montag startete das umfangreiche Programm der Woche und es ging nach St. Julien des Landes in den Park Le Grand Defi zum Klettern.
Die französischen und deutschen Jugendlichen wurden nach Alter und Schwierigkeitsgrad in Gruppen aufgeteilt und nach einer kurzen Einführung ging es in zum Teil schwindelnde Höhen. So mancher war nach 3-4 Stunden Klettern an seine Grenzen gestoßen und geschafft.
Da war das Picknick außerhalb des Kletterparks an einem schattigen Platz sehr willkommen.

Dienstags fuhren wir nach Commequiers bei Coex zum Velo Rail. Hier kennt man dies unter Draisinen und man fährt auf stillgelegten Schienen ähnlich dem Fahrradfahren; 2 treten in die Pedale und 2 können sich zurücklehnen. Allerdings waren mitunter die Füße bei manchen schneller als das Gefährt und es kam zu kleineren Kollisionen.
Nach dem Picknick ging es weiter Richtung Strand bei Saint Gilles Croix-de-Vie. Die Überfahrt fand zum Spaß aller auf einem kleinen Boot statt. Aufgrund des strahlenden Sonnenscheins fanden viele auch den Weg ins doch recht kalte Wasser. Es wurde Wasserball und Volleyball gespielt oder nur relaxt. Es gab sogar Brandblasen unter den Füßen, so heiß war der Sand.

In La Roche sur Yon schauten wir uns am Mittwoch vormittag den Place de Animaux an, ein Park mit metallenen Tierfiguren im Wasser, die man mechanisch in Bewegung bringen konnte. Es war noch kurz Zeit, ein wenig zu shoppen und nach einer kleinen Mahlzeit im Hippodrome des Terres Noir ging es in das Schwimmbad von La Roche sur Yon. Immer noch war uns das Wetter gut gesonnen und so war die Außenrutsche des Schwimmbads natürlich sehr begehrt.

Der Donnerstag war dem wohl einzigartigen und sehr begehrten Park Puy du Fou bei Les Herbiers gewidmet. Sehr früh ging es los und es war sicher der anstrengendste Tag der Woche. Dennoch denken wir, dass trotz der Hitze, langer Warteschlangen sowie weitläufigen Wegen zu den einzelnen Shows alle begeistert waren von der Vielfalt und den Effekten der Shows, die in den unterschiedlichsten Epochen spielten. Den Abschluss des langen Tages bildete dann im Anbruch der Dunkelheit das sogennante Orgue de Feu, eine Lichter- und Feuerwerksshow mit Musik.

Sicher waren einige nicht traurig, dass die für Freitagvormittag geplante Wanderung im Gebiet um Moulin Papon mit dem See L`Yon aufgrund des starken Regens ihren Abbruch fand. Kurzerhand fand sich damit Gelegenheit, ins nahegelegene Centre Commercial Les Flanerie zu fahren und ein wenig zu shoppen. Nach einem Picknick auf der Zuschauertribüne im Hippodrome ging es dann zum Bowlen.
Für den Abend stand ein gemeinsames Fest mit den Gastfamilien, dem Comite de Jumelage Les Essarts und unserer deutschen Gruppe in einem Saal in La Merlatier auf dem Programm. Ein sehr schönes Buffet stand bereit und der Abend sollte mit einer Disco für die Jugendlichen seinen Abschluss finden. So mancher Erwachsene konnte dabei auch nicht nur zusehen und es kostete einige Mühe, den Abend zu beenden.



Am Samstag hieß es dann noch ein letztes Mal, Abfahrt in einen Freizeitpark in Loisir a Mervent.
Ganz entspannt konnten die Jugendlichen nach eigenem Ermessen den Park erkunden. Trampolin springen, Schwimmreifen mit Motor fahren, sich in aufblasbare riesige Plastikbälle verpacken lassen und auf dem Wasser treiben oder Kettenkarussell fahren, waren nur einige der vielen Aktivitäten.
Auch hier konnte man erneut feststellen, dass sich recht viele Freundschaften entwickelt hatten und es eine Menge Spaß machte.
So war nicht verwunderlich, dass der Abschied am nächsten Morgen sehr schwer fiel und es in der Tat dicke Abschiedstränen gab. Es wurden schon Pläne für das kommende Jahr getroffen, sich auf jeden Fall wiederzusehen. 
Ein großer Dank gilt natürlich den französischen Gastfamilien für die Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme. Auch Jocelyne und Marc für das vielseitige Programm und die Organisation sowie den Eltern, die unsere Fahrten begleitet haben, ebenso dem gesamten Comite, möchten wir herzlich danken. Zu guter letzt gilt unser Dank auch unserem sehr verständnisvollen Busfahrer Werner, der uns überall sicher hin- und auch zurückgebracht hat.


Monika und Tamina Gatzke
 
 
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